Wir hatten nach Weihnachten mit mehr defektem Spielzeug gerechnet. Aber es begann mit einer alten Schreibmaschine mit mindestens 100 Jahren auf der Tastatur. Dann Lampen, CD-Player, Kaffeemaschinen, stumpfe Messer, ein Ultraschallbad, eine elektrische Zahnbürste...
Ein spannendes und gemischtes Angebot, das wir prima abarbeiten konnten - mit 2/3 erfolgreichen Reparaturen.
Erwähnenswert: Eine Kaffee-Kapselmaschine, die wir nicht reparieren konnten. Bei geschätzten 5.000 t Aluminium, das pro Jahr bei uns für diese Einweg-Kapseln verbraucht wird, hält sich unser Bedauern in Grenzen. Wir haben zu einer umweltfreundlicheren Methode der Kaffeezubereitung geraten.
Auch interessant: Eine nagelneue Bohrmaschine, die keinen Mucks von sich gibt! Wir mussten lernen, dass es neuere Maschinen gibt, bei denen der Motor erst anläuft, wenn man den Bohrer auf das Werkstück oder gegen die Wand drückt. Eigentlich eine sinnvolle Sicherheitsmaßnahme.
Wir sind die Letzten, die zur Entsorgung dieser Geräte raten würden. Solange Oma dem Enkel die Lieblingskassetten aus Mamis Jugendzeit vorspielen kann, so lange werden wir versuchen, diese Geräte am Leben zu erhalten. Auch wenn's jault...
Klarer Fall: Heizung durchgebrannt, Gerät in die Tonne, neu kaufen!
Nix da, die Erfahrung aus über 10 Jahren lehrt uns, dass es meist die Thermosicherung ist. Kosten ca. 50 Cent.
Ein Schmuckstück aus den "Goldenen Zwanziger Jahren" (nach unserer Schätzung). Die Typenhebel schwergängig, das Farbband unbeweglich, aber alles andere prima. Etwas Ölspray, zuhause eine gründliche Reinigung und dann ab in die Vitrine mit diesem Juwel.
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